«Abgedrehte Kupferwaren»: Kriegsmaterialexporte der schweizerischen Maschinen-, Metall- und Uhrenindustrie im Ersten Weltkrieg

Historischer Verein des Kantons St.Gallen

Der Erste Weltkrieg war nicht nur durch eine zunehmende Mechanisierung des Tötens, sondern auch einen immer härter geführten Wirtschaftskrieg geprägt. Munition wurde in den Krieg führenden Ländern rasch zu einem zentralen, in grossen Mengen benötigten «Rohstoff» des Krieges. Schon Ende 1914 begann die stark exportorientierte schweizerische Uhren-, Metall- und Maschinenindustrie Präzisionszünder für Artilleriegeschosse und weiteres Kriegsmaterial zu produzieren und in immer grösserem Umfang an beide Krieg führenden Parteien zu exportieren.

Das Referat von Dr. Roman Rossfeld, Wirtschaftshistoriker und Wissenschaftlicher Mitarbeiter SHSS der Universität St. Gallen zeigt auf, was für einen Umfang die Schweizer Kriegsmateriallieferungen im Verlauf des Krieges annahmen, wie sie mit der schweizerischen Neutralität vereinbar waren und mit welchen Argumenten sie im Verlauf des Krieges befürwortet oder kritisiert wurden.

Eintritt frei, mit Apéro.

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