Das Tagebuch des letzten Fürstabts von St.Gallen. Unterwegs mit Pankraz Vorster durch ein Europa in der Zeitenwende um 1800
Historischer Verein des Kantons St.Gallen
Der in Neapel geborene Pankraz Vorster war der letzte Fürstabt von St. Gallen. Seine Tagebücher erlauben einen Blick in die Welt eines rastlosen Reisenden, der die Hoffnung auf die Rettung von Land und Kloster nie aufgab. Zwei Jahre nach Pankraz Vorsters Wahl 1796 war mit dem Ende der Alten Eidgenossenschaft und der Besetzung der Ostschweiz durch französische Truppen auch das Schicksal der Fürstabtei besiegelt.
Eine Zukunft des Klosters ohne dessen politische und territoriale Rechte war für ihn ausgeschlossen. Bereits 1798 entschloss er sich angesichts der Bedrohungen durch die Bevölkerung zur Flucht nach Wien. Es folgten Jahre des Reisens durch Europa, bevor sich Pankraz Vorster 1815 ins Kloster Muri zurückzog, wo er 1829 starb.
Dr. Peter Erhart, Sandra Ernst, Anina Steinmann, St.Gallen
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Stiftsarchiv St.Gallen
Eintritt frei.