Veranstaltungen

September 2016

Dienstag, 06. September, 19:30 Uhr

Frauenbibliothek und Fonothek Wyborada

„Komponistinnen – die gibt‘s!“

„Komponistinnen – die gibt‘s!“ - Sogar zahlreich und zu allen Zeiten!

In seinen Sommerkonzerten vom 10. und 11. September 2016 führt der Oratorienchor St. Gallen unter der Leitung von Uwe Münch Musik auf, die von Frauen komponiert wurde.
Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Barbara Strozzi, Clara Schumann, Fanny Hensel-Mendelssohn, Lili Boulanger, Cécile Chaminade, Ruth Zechlin und – als europäische Erstaufführung – In the shadow I will sing der zeitgenössischen amerikanischen Komponistin Linda Tutas Haugen. 

Am Dienstag, 6. September 2016, 19.30 Uhr findet im Raum für Literatur, St. Leonhardstr. 40, 3. Stock, auf Einladung und in Zusammenarbeit mit der Frauenbibliothek und Fonothek Wyborada unter Mitwirkung des Chores und seines Dirigenten eine Einführung mit Musikbeispielen statt.

Dienstag, 6. September 2016, 19.30 Uhr: Einführung im Raum für Literatur, St.Leonhardstr. 40,
3. Stock, St. Gallen

Samstag, 10. September 2016, 19.30 Uhr: Konzert in der Aula der Kantonsschule Trogen

Sonntag, 11. September 2016, 17.00 Uhr: Konzert in der Christkatholischen Kirche St. Gallen

Montag, 12. September, 19:30 Uhr

Aktion Rotes Herz - St. Gallens 68er

"Vor Weihnachten sind ein Schüler und eine Schülerin aus unserer Schule ausgeschlossen worden, weil sie intime Beziehungen miteinander gepflegt haben. Ein weiterer Schüler erhielt ein Ultimatum."

So beginnt das Flugblatt der "Aktion Rotes Herz" an der Kantonsschule Burggraben, das am 4. Januar 1970 die 68er-Bewegung nach St.Gallen gebracht hat. Zwei Tage später stand die Reaktion der Schulleitung fest: acht der Unterzeichneten erhielten das Ultimatum und einer sollte als Rädelsführer aus der Schule ausgeschlosse werden, ein halbes Jahr vor der Matura. 

Seither sind bald fünfzig Jahre vergangen. Was war damals eigentlich los? Wie haben die Ereignisse die beteiligten geprägt und wie sehen sie heute auf ihre damaligen Vorstellungen vom richtigen Leben zurück? 

Nach einem illustrierten Bericht über die damialigen Ereignisse unter Verwendung von heute zugänglichem Quellenmaterial diskutieren acht der damals direkt Beteiligten zusammen mit Ralph Hug, St.Galler Journalist, und Johannes Huber, Historiker an der Kantonsschule Sargans, die im Neujahrsblatt 2016 des historischen Vereins St.Gallen zur "Aktion Rotes Herz" geschrieben haben. 

"Wir haben nämlich die Überzeugung, dass es eine persönliche Intimsphäre jedes einzelnen Schülers gibt, in welche sich die Schule nicht einzumischen hat". 

Eintritt frei - Kollekte als Unkostenbeitrag an den Apéro anschliessend an die Veranstaltung. 

Mittwoch, 21. September, 19:30 Uhr

SP Kanton St.Gallen

Frauenbilder in unserer Gesellschaft und ihre Auswirkungen

Sie sind single, in einer Partnerschaft, verheiratet oder geschieden?

Sie planen Kinder? So früh? So spät? Oh sie möchten keine Kinder? Nur ein Kind? Sie haben so viele Kinder?  

Sie haben Kinder und arbeiten? Was sie arbeiten nicht? Sie arbeiten trotz Kinder? Sie arbeiten nur 20 Prozent?

Sie sind zu elegant, zu casual, zu sportlich, zu business angezogen?

Sie sprechen zu laut, zu schrill, zu leise, zu tief?

2016 - und Frau kann es oft nur falsch machen. Es wird uns ein enges Korsett angezogen. Trotz rechtlicher Gleichstellung werden Frauen gesellschaftlich in vielen Situationen anders und oft sehr kritisch bewertet. 

Wir möchten gerne mit Ihnen darüber diskutieren, wie sich das in unserem Alltag, in der Arbeit, in der Familienbetreuung, in der Politik, niederschlägt.

Diskussionpartnerinnen sind Natascha Wey, Historikerin und Co-Präsidentin der SP-Frauen Schweiz sowie Maria Pappa, Sozialpädagogin und Vize-Präsidentin SP Kanton St. Gallen. 

Donnerstag, 22. September, 18:15 Uhr

Öffentliche Vorlesung der Universität St.Gallen

"Ich habe nichts erfunden": Joseph Roths literarisches Werk

„Ich habe nichts erfunden, nichts komponiert“, schreibt Joseph Roth (1894-1939) im Vorwort zu seinem 1927 erschienenen Roman Die Flucht ohne Ende – aber der angeblich autobiographische Bericht ist gleichwohl eine Fiktion, während umgekehrt Fiktionen wie Roths Romane Hiob (1930) oder Radetzkymarsch (1932) mit sanft-trauriger Ironie die bedrängende Wirklichkeit einer vom Untergang der östereichisch-ungarischen Monarchie und dem Aufkommen des Nationalsozialismus gezeichneten Gegenwart zwischen zwei Weltkriegen schildern. Was Roth zu dieser Wirklichkeit erfand und literarisch komponierte, begründete seinen Wahrheitsanspruch aus der poetisch geschliffenen Präzision, mit der er in seinen Figuren ein ganzes Panorama der zeitgenössischen Gesellschaftsgeschichte erschuf und damit heute zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Klassischen Moderne zählt.

Dozentin: Prof. Dr. phil. Ulrike Landfester, Professorin für Deutsche Sprache und Literatur 

Eintritt mit dem Semesterpass der Universität St.Gallen, Fr. 20.00. 

Veranstaltung 1 von 6. Weitere Daten: 29.9., 6.10., 13.10., 20.10. und 27.10.2016

Donnerstag, 29. September, 18:15 Uhr

Öffentliche Vorlesung der Universität St.Gallen

"Ich habe nichts erfunden": Joseph Roths literarisches Werk

„Ich habe nichts erfunden, nichts komponiert“, schreibt Joseph Roth (1894-1939) im Vorwort zu seinem 1927 erschienenen Roman Die Flucht ohne Ende – aber der angeblich autobiographische Bericht ist gleichwohl eine Fiktion, während umgekehrt Fiktionen wie Roths Romane Hiob (1930) oder Radetzkymarsch (1932) mit sanft-trauriger Ironie die bedrängende Wirklichkeit einer vom Untergang der östereichisch-ungarischen Monarchie und dem Aufkommen des Nationalsozialismus gezeichneten Gegenwart zwischen zwei Weltkriegen schildern. Was Roth zu dieser Wirklichkeit erfand und literarisch komponierte, begründete seinen Wahrheitsanspruch aus der poetisch geschliffenen Präzision, mit der er in seinen Figuren ein ganzes Panorama der zeitgenössischen Gesellschaftsgeschichte erschuf und damit heute zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Klassischen Moderne zählt.

Dozentin: Prof. Dr. phil. Ulrike Landfester, Professorin für Deutsche Sprache und Literatur

Eintritt mit dem Semesterpass der Universität St.Gallen, Fr. 20.00. 

Veranstaltung 2 von 6. Weitere Daten: 6.10., 13.10., 20.10. und 27.10.2016

Der Raum

Mietbedingungen

Sie können diesen Raum
für Literaturveranstaltungen mieten!

Nutzungspriorität

Der Raum für Literatur wird im Sinne einer Literaturförderung gegen Entrichtung einer moderaten Miete für Veranstaltungen mit einem eindeutigen literarischen Bezug (Lesungen, Vorträge, Diskus­sionen, Buch­vor­stellungen, -ausstellungen, etc.) zur Verfügung gestellt.

Mietpreise

Es kommen folgende Preise zur Anwendung:
Kommerziell: Fr. 350.–
Kultur: Fr. 180.–
Der Preis beinhaltet die gesamte Infrastruktur und eine Begleitung bei der Einrichtung.

Bereitstellung und Einrichtung

Für die Übergabe, Instruktion und Übernahme des Raumes ist die Anwesenheit des Raum-Verwalters erforderlich. Der entsprechende Arbeitsaufwand ist in den Gebühren eingeschlossen.
Die Einrichtung des Raumes erfolgt in Begleitung der Verwaltung und mit mindestens zwei Helfern des Mieters.
Die Bedienung der Technik während dem Anlass wird nach Aufwand in Rechnung gestellt (Fr. 60.– pro Std.).

Werbung

Werbung für öffentliche Anlässe im Raum für Literatur ist Sache des Mieters.
Die Vermieterin publiziert öffentliche Veranstaltungen auf der Agenda des Raumes für Literatur unter www.hauptpost.ch auf. Weiter werden die öffentlichen Veranstaltungen auf Plakaten im Raum sowie in der Bibliothek Hauptpost beworben. Ebenfalls stehen Flyer mit den Programmen zur Verfügung.
Auf Wunsch werden die Plakate für den Druck durch den Mieter elektronisch zur Verfügung gestellt.

Catering

Ein Catering im Raum für Literatur ist über das Café St.Gall in der Bibliothek Hauptpost zu beziehen. Kontakt: Ruth Frick, Café St.Gall, 058 229 09 98

Der Raum

Infrastruktur

Alles für eine gelungene Veranstaltung!

Der Raum verfügt über
– multifunktionale Möbel (Bühnen-, Bar- und Sitzelemente),
– 100 Stühle,
– 2 Tische,
– eine Garderobe,
– einen Kühlschrank (60 l),
– Lampen und
– Bühnenbeleuchtung
– sowie eine Tonanlage.


Die Infrastruktur ist vollständig im Mietpreis inbegriffen.
Ein Barbetrieb ist grundsätzlich möglich, es steht keine weitere Infrastruktur wie z.B. Gläser zur Verfügung.


Der Raum für Literatur lebt von einem spannenden Raumkonzept: Das Publikum wird aufgefordert, Ihre Spuren in Bild und Wort an den Wänden zu hinterlassen. Dazu ragen überall Filzstifte aus den Wänden.

Der Raum

Bilder

Zur Zeit sind keine Bilder verfügbar.

Kontakt

Koordination Veranstaltung & Raumverwaltung

Die Kantonsbibliothek Vadiana St.Gallen beauftragt die Wirkpunkt GmbH für die Terminverwaltung und Öffentlichkeitsarbeit des Raumes.

Kontaktieren Sie für Veranstaltungen und Mietanfragen:


Wirkpunkt GmbH
Richi Küttel
Haus Friedberg
Berg 12
9043 Trogen


+41 71 222 66 26

www.wirkpunkt.ch

Facebook Fanpage «Hauptpost - Raum für Literatur»



Der Eingang zum Raum für Literatur befindet sich auf der Südseite der Hauptpost, an der St.Leonhard-Strasse gegenüber des Neumarkts.


Impressum

Trägerschaft

Träger des Raumes für Literatur ist die Kantonsbibliothek Vadiana - Bibliothek Hauptpost:
Thomas Wieland, Bibliothek Hauptpost, Gutenbergstrasse 2, 9000 St.Gallen
+41 58 229 23 44

www.bibliosg.ch

Raumkonzept und Gestaltung dieses Internetauftritts

Büro Sequenz GmbH, Linsenbühlstrasse 14, 9000 St. Gallen
+41 71 534 67 81

www.buro.sequenz.net

Programmierung dieses Internetauftritts

Mediabridge GmbH, Schönbüelstrasse 6, 9032 Engelburg
+41 71 220 10 81

www.mediabridge.ch